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Unser Lieblingsrezept für Hummus: cremig, würzig, lecker

 

Wir finden: Hummus ist eine der großen Errungenschaften der Menschheit. Nahrhaft, lecker, cremig, passt zu fast allem! Der Entstehungsgeschichte oder geopolitischen Überlegungen widmen wir uns in diesem Beitrag mal nicht – sondern stellen euch einfach unser liebstes Rezept für selbstgemachten Hummus vor. Mit ein paar Tipps und Tricks, wie er einfach gelingt und schön smooth wird!

Wer Hummus selbst machen möchte, braucht dafür zwar keine langjährige Erfahrung am Herd, sollte aber etwas Zeit einplanen. Denn wir verwendeten getrocknete Kichererbsen, die eine Nacht zum Weichwerden brauchen. Der Vorteil: Ihr könnt sie im Kilopack kaufen, spart Geld, Verpackungsmüll und bekommt außerdem überwältigend viel Hummus aus so einer Portion.

Vom Einweichen mal abgesehen (was ja ein eher arbeitsunintensiver Prozess ist) geht das Ganze aber ganz flott! Und das Beste? Den Hummus könnt ihr im Anschluss für alles Mögliche verwenden: zum Dippen, für Brote oder einfach zum pur Genießen. Hält sich im Kühlschrank auch für 3-7 Tage – vorm Verwenden aber gern noch auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Das braucht ihr für eine großzügige Ladung Hummus:

150g getrocknete Kichererbsen
1-2 TL Natron
1-2 Knoblauchzehen
Saft einer halben Zitrone
4-5 Eiswürfel
Tahin (Sesampaste)

Zum Dekorieren:
Olivenöl (wir empfehlen unser KALAMATA PDO)
Paprikagewürz
Cumin
Za’atar (orientalische Gewürzmischung)

Zusätzliche Infos findet ihr auch in unserem Beitrag zu den Basics in der Vorratskammer.

Cremiger Hummus selbstgemacht – so geht’s:

Zuerst die getrockneten Kichererbsen in eine große Schüssel umfüllen. 1TL Natron und sehr viel kaltes Wasser zugeben (die Kichererbsen verdrei- bis -vierfachen sich!). Die Kichererbsen über Nacht einweichen.

Am nächsten Tag abgießen, in einen Topf geben und mit einem weiteren TL Natron eine bis anderthalb Stunden kochen. Das Natron sorgt dafür, dass Hülsenfrüchte wie auch Kichererbsen besser weich werden und sich von ihren Schalen trennen. Beim Kochen diese Schalen von oben abschöpfen – wenn ihr Lust habt. Je weicher die Kichererbsen, desto cremiger wird euer Hummus – das heißt: Am Ende des Kochprozesses sollten sie fast auseinanderfallen. Wenn ihr sie komplett ohne Widerstand eindrücken könnt, ist das ein gutes Zeichen. In ein Sieb abgießen und die restlichen Zutaten vorbereiten!

Und zwar: Knoblauch, Zitronensaft sowie großzügig Salz und Pfeffer im Blender vermengen (geht auch traditionell in einem Mörser). Dann die Kichererbsen, 4-5 Eiswürfel sowie etwa ein Viertel bis ein Drittel der Kichererbsenmenge in Tahin hinzufügen. Blenden, blenden, blenden.

PAREA-Tipp: Die cremige Konsistenz, die den Hummus ausmacht, erhaltet ihr durch die Zugabe der Eiswürfel beim Blenden. (Wenn ihr keine da habt, könnt ihr sie auch durch eiskaltes Wasser ersetzen.) Ohne Zugabe von Wasser erreicht ihr nicht die cremige Konsistenz, sondern der Hummus neigt eher dazu, etwas sämig und grobkörnig auszufallen. Wir hier mögen’s gern smooth! Dabei helfen die Eiswürfel.

Die Konsistenz könnt ihr dadurch selbst bestimmen. Beim Kühlen wird euer Hummus nochmal etwas fester.

Zum Anrichten euren Hummus dann mit Olivenöl, Paprika („edelsüß“) und, wenn ihr mögt, gemahlenem Cumin servieren. Besonders gut passt dazu auch Za’atar, das ihr auch hier im Bild seht: eine orientalische Gewürzmischung aus vielen verschiedenen Kräutern und Gewürzen – allen voran Thymian und säuerlich-rotes Sumac. Dazu vielleicht an anderer Stelle mal ein Rezept.

Wir hoffen, unser Lieblings-Hummusrezept sagt euch euch zu – viel Spaß beim Probieren und Genießen!

 

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