, , ,

Asiatisches Stir-fry mit Pilzen, Gemüse, mariniertem Tofu und Mie-Nudeln

Stir-fry für alle! Wer nicht regelmäßig fernöstlich kocht, ist vielleicht anfangs von den vielen spezifischen Zutaten asiatischer Rezepte abgeschreckt: Andere Öle, andere Gewürze und generell andere Zutaten als in der europäisch-mediterranen Region wollen beschafft werden, und eventuell drückt man sich davor ein wenig.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Rezept einen guten Mittelweg gefunden haben. In jedem Fall geht dieses Stir-fry ziemlich schnell, enthält verschiedenes Gemüse, ist ein bisschen spicy, wenn ihr denn mögt, und durch die Mie-Nudeln auch bestens sättigend. Und hey: Wenn man sich erstmal Hoisin-Sauce und Sesamöl angeschafft hat, wird all das ja nicht schlecht. Auch wenn wir dafür natürlich keine rechtliche Garantie übernehmen.

Habt ihr die Zutaten erstmal im Vorratsschrank, versprechen wir euch: Es öffnen sich ganz neue kulinarische Türen! Auf unserer Rezeptseite findet ihr zum Beispiel demnächst auch noch unsere Rezepte für super schnelles Chow Mein (leicht rauchige Woknudeln in einer anderen Würz-Zusammensetzung) oder den beliebten “egg fried rice”, für den ihr all die Zutaten bestens einsetzen könnt. Also dann!

 

 

Das braucht ihr dafür (für 2 gute Portionen)

Für den marinierten Tofu:
200g festen Tofu
1 EL Sesamöl (geröstet)
1 EL Ahornsirup
2 EL Sojasauce
2 EL Maisstärke/Maismehl

Für das Stir-fry:
150g Pilze (z. B. Shiitake- oder Austernpilze)
je ½ grüne und rote Paprika
½ Bund Frühlingszwiebeln
2-3 Zehen frischen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer

4 EL Sojasauce
4 EL Hoisin-Sauce
2 EL Sesamöl (geröstet)
2 TL Sambal Oelek / Hot Sauce
1 (Saft-)Orange

200g Mie-Nudeln o. Ä.

zum Garnieren: Sesam und Frühlingszwiebeln

Zusätzliche Infos findet ihr auch in unserem Beitrag zu den Basics in der Vorratskammer.

Und so geht’s:

Stir-fry heißt das Ganze, weil man es bei hoher Hitze in einer Pfanne zubereitet und dabei umrührt. Verrückt, oder? Wer einen Wok hat, nimmt einen Wok. Wer keinen Wok hat, nimmt keinen Wok. Wir denken natürlich inklusiv bei PAREA.

Zeitmanagement ist hier nicht unwichtig, damit das Gemüse nicht matschig wird und noch ein kleines bisschen behält. (… tolles Wortspiel, oder?!?) Also am besten erstmal in Ruhe durchlesen und grob Bescheid wissen, wann ihr was wohin tut. (Schmeckt aber auch, wenn es nicht auf die Nanosekunde hinhaut.)

Es kann losgehen. Zunächst den Tofu zwischen Küchenpapier oder einem Käsetuch einwickeln und etwas Schweres draufstellen – etwa für eine Viertelstunde. So verliert er noch ein wenig Restfeuchtigkeit. Dann in mittelgroße Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Das Sesamöl, den Ahornsirup, die Sojasauce und die Maisstärke dazugeben und ausgiebig verrühren, bis alles zusammenkommt. Ein bisschen Flüssigkeit bleibt vermutlich in der Schüssel, wird aber zügig aufgesogen. 10-15 Minuten marinieren lassen. Dann in etwas neutralem Öl in einer großen Pfanne auf mittelhoher Hitze knusprig dunkel ausbraten – jeweils für 2-3 Minuten auf einer Seite lassen und dann wenden.

Parallel die Paprika in Streifen oder große Stücke schneiden, die Frühlingszwiebeln in nicht allzu dünne Ringe schneiden (etwas Grünzeug diagonal schneiden zum Garnieren) und den Knoblauch und Ingwer fein hacken. Mit den Pilzen geht’s aber los: putzen, grob hacken oder einfach halbieren, je nach Dimensionen. Dann im Wok oder in der Pfanne etwas neutrales Öl ziemlich heiß werden lassen (kurz unter der höchsten Stufe) und die Pilze zugeben. Etwas anschmoren (5min). Dann Paprika und Frühlingszwiebeln dazugeben (2min). Knoblauch und Ingwer hinein (1min). Das alles bei stetigem Rühren, natürlich, denn wir wollen dem Namen ja gerecht werden.

Parallel könnt ihr eure Mie-Nudeln nach Packungsinstruktionen zubereiten (vermutlich: mit kochendem Wasser übergießen, salzen, 5min ziehen lassen, bis sie gar sind). So abgestimmt, dass sie rechtzeitig fertig werden – also vermutlich starten, während ihr die Pilze anbratet.

Wenn der zuletzt hinzugefügte Knoblauch ein wenig sein scharfes Aroma hinfortgedünstet hat, etwas Sesamöl, die Sojasauce, Hoisin-Sauce und das Sambal Oelek hinzugeben und die Orange direkt dazupressen. Den fertig angebratenen Tofu und die Nudeln könnt ihr nun auch dazugeben und das alles unter konstantem Rühren bei hoher Hitze noch für 2-3min andicken und einander kennenlernen lassen. Dann ist der Spuk auch schon vorüber.

Servieren mit den hübsch diagonalen grünen Frühlingszwiebel-Endstücken und mit weißem oder gemischtem Sesam. Viel Spaß damit!

 

 

Das könnte euch auch gefallen:

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert