Curry mit Erdnusssauce: ein Klassiker der asiatischen Küche für jeden Anlass. Wie immer halten wir uns mit „Authentizität“ und dergleichen etwas zurück, sondern betonen einfach: Dieses Curry ist sehr lecker! Die Mischung aus knackigem Gemüse und einer scharf-würzigen Sauce holt alle ab, und auch die Schärfe lässt sich natürlich zurückfahren oder verstärken.

Das Beste daran: Das Rezept ist ziemlich schnell gemacht – wenn euer Reis fertig ist, ist es auch das zugehörige Erdnusscurry. Durch ebenjenen Reis ist es außerdem ordentlich sättigend. Und natürlich eine Vitaminbombe durch und durch. Und vollkommen flexibel in der Jahreszeit. Und selbst die Erdnüsse könnt ihr weglassen, wenn ihr allergisch seid, und es schmeckt immer noch famos. Und es lässt sich hervorragend für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, einfach 5min aufkochen und frischen Reis nebenbei zubereiten. Und überhaupt. Also los!

Das braucht ihr dafür (4 gute Portionen):

Für die Sauce:

1 Dose (400ml) Kokosmilch
50g gute rote Currypaste
½-1 Limette
50g dunkle Sojasauce
80g / 4 EL Erdnussmus/-butter (cremig)

Fürs restliche Curry:

Kokosöl oder neutrales Öl

Jasminreis (etwa 80g pro Person)

1-2 Zwiebeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 große Karotte
1 Kopf Brokkoli
2 Paprika (Farbe nach Belieben!)
150g Pilze (Shiitake oder braune Champignons)
2-3 Zehen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer

Zusätzliche Infos findet ihr auch in unserem Beitrag zu den Basics in der Vorratskammer.

 

 

Und so geht’s:

Zuerst bereitet ihr die Würzsauce vor. Dazu mischt ihr Kokosmilch, Currypaste, den Saft einer halben Limette, Sojasauce und das Erdnussmus und verrührt es sehr gut, bis alles zusammenkommt. Das Gemisch stellt ihr erstmal beiseite.

Parallel könnt ihr schon einmal den Jasminreis nach den Anweisungen auf der Tüte zubereiten. Duftreis muss nicht so ausgiebig gewaschen werden wie bspw. Sushireis / Kurzkornreis (den wir in unserer sommerlichen Poké Bowl verwenden) – ein- oder zweimal unter fließendem Wasser im Sieb waschen reicht. Tipp: Wenn euer Reiskocher fertig ist (oder Topf), den Reis nochmal 10min bei ausgeschaltetem Kocher / Herd dämpfen lassen.

Jetzt geht’s ans Gemüse: die Paprika entkernen und in Streifen oder große Stücke schneiden, die Frühlingszwiebeln schräg schneiden und das Grünzeug zum Garnieren aufbewahren. Die Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden, die Karotte schälen, halbieren und diagonal schneiden, den Brokkoli waschen und in kleine Röschen schneiden. Die Pilze (wir mögen gern Shiitake, aber Champignons gehen auch) ordentlich putzen und längs in „Scheiben“ schneiden.

Los geht’s im Wok oder einer großen Pfanne: Das Kokosöl oder alternativ das neutrale Öl recht stark erhitzen und mit den Pilzen anfangen. Scharf anbraten, bis die meiste Flüssigkeit raus ist und sie Farbe bekommen. Dann ggf. die Hitze etwas reduzieren, denn kommt das restliche Gemüse nach und nach mit hinein: beginnend mit Zwiebel und weißem Anteil der Frühlingszwiebel, dann der Karotte, Paprika, zum Schluss dem Brokkoli. Alles für insgesamt etwa 5 Minuten anbraten, damit es nicht zu weich wird, aber etwas angart.

In der Zwischenzeit den Knoblauch und Ingwer fein reiben und für 1-2 Minuten hinzugeben (gut vermischen!), um die rohe Schärfe auszukochen. Dann das Flüssigkeits-Currypasten-Gemisch zugeben und alles auf hoher Hitze 5 Minuten einkochen, bis die Konsistenz schön dickflüssig wird. Mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken.

Euer Erdnusscurry anrichten

Den Reis könnt ihr mit einer kleinen Schüssel oder Tasse als Halbkugel in einem tiefen Teller oder einer Schale in Form bringen. Das Curry drumherum verteilen und auf den Reis ein paar gesalzene Erdnüsse (im Mörser ein wenig zerstoßen), das Grünzeug der Frühlingszwiebeln und etwas  Sesam (schwarz & weiß) streuen.

Unser Ober-PAREAlist Max mag gern noch etwas Sriracha drauf, aber das könnt ihr ganz nach eurem Gusto auch weglassen. Auch eine helle Sojasauce mit etwas Säure-Kick ist noch eine schöne Idee, wenn das Curry noch etwas Würze verträgt. Guten Appetit!

 

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