In unserem Beitrag zu den Basiszutaten für den Vorratsschrank erzählen wir euch, dass Textur eine gute Sache ist und empfehlen unter anderem pompöse Meersalzflocken. Und dann das hier. Dieser griechische Kartoffeleintopf hat einfach nur eine Einheitstextur: weich. Aber es ist immerhin ein positives, typisch griechisches „weich“ – eines, das durch lange Eintopf-Garzeit entsteht und für eine fantastische Aromenverschmelzung sorgt.

Einfachste Zutaten, kaum Zubereitungszeit und dann einfach nur ein Stündchen köcheln, mit einer gesunden Menge Feta und Oregano garnieren und fertig: So kann man diesen griechischen Kartoffeleintopf gut beschreiben. Im Original heißt das Gericht übrigens „πατάτες γιαχνί“ (Letzteres etwa „jachní“ ausgesprochen), das heißt übersetzt einfach nur „Kartoffelauflauf“. Das „griechisch“ ist impliziert. ;-)

 

Das braucht ihr dafür (2-3 Portionen)

Olivenöl

1-2 mittelgroße Zwiebeln
2-4 Zehen frischen Knoblauch

ca. 500g festkochende Kartoffeln
1 Dose (400ml) ganze San-Marzano-Tomaten

2 Lorbeerblätter
1-2 Zweige Rosmarin

Oregano
Feta zum Garnieren

Dazu schmeckt krustiges Brot (zum Beispiel selbstgemachtes Sauerteigbrot, aber wir wollen den Rahmen auch nicht sprengen)

Und so geht’s (kein Hexenwerk!)

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden. In einem großen Topf oder (Emaille-)Bräter auf mittlerer Stufe eine griechisch-großzügige Portion Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln dazugeben.

Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden oder hacken und nach etwa 10min zugeben, wenn die Zwiebeln weich sind, aber noch keine Farbe bekommen haben. Währenddessen die Kartoffeln schälen und in gleich große Stückchen schneiden.

Nachdem der Knoblauch 2-3min im Topf verbracht hat, die Kartoffeln und die Tomaten dazugeben, Letztere ein bisschen per Holzlöffel oder Ähnlichem zerkleinern und die letzten Reste aus der Dose mit Wasser in den Topf bringen – so viel, dass alles leicht bedeckt ist. Jetzt auch die Lorbeerblätter und den Rosmarin mit ins Spiel bringen und großzügig salzen und pfeffern – bei Kartoffeln gilt wie immer: Viel hilft viel.

Das Ganze wird jetzt einmal ordentlich umgerührt und dann mit leicht geöffnetem Deckel etwa 50-60 Minuten bei schwacher Hitze geköchelt, bis alles schön weich und homogen geworden ist. Eventuell noch ein bisschen Wasser zugeben, wenn es anzubrennen droht. Dann mit händisch zerbröseltem Feta, frischem Pfeffer, einer großzügigen Portion Oregano und einem weiteren Schuss Olivenöl garnieren.

Bestens passt dazu ein krosses Mischbrot, in diesem Fall selbstgemachtes Weizensauerteigbrot, praktisch portioniert aus der Gefriertruhe entnommen und kurz im Toaster aufgetaut. Guten Appetit – καλή όρεξη!

 

 

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