Hm. Wie leitet man ein Rezept für Tzatziki ein? Einem Dip, den wohl jeder kennt und schon mal in einer der verschiedensten Varianten gegessen hat. Aber trotzdem ist er hierzulande doch noch mit einigen Ungereimtheiten verbunden. Zum Beispiel, was die Aussprache dieses knoblauchigen Klassikers angeht: Das griechische „ζ“ ist eigentlich ein weiches „s“ und kein scharfes. So müsste es eingedeutscht vielmehr „Dsadsiki“ heißen – aber, zugegeben, das sähe ziemlich doof aus.

Sprachliche Ausuferungen beiseite: Hausgemachter Tzatziki ist schnell gemacht, lecker, passt zu allen möglichen Speisen oder auch einfach nur zu Brot. Außerdem hält sich Tzatziki für ein paar Tage im Kühlschrank (Knoblauchlevel ggf. reduzieren, wenn ihr ihn über einen längeren Zeitraum verzehren wollt). Was wollt ihr mehr? Das Rezept vielleicht? Okay. Das gibt’s direkt im Anschluss.

Unser Rezept für original griechischen Tzatziki als Video anschauen:

 

 

Das braucht ihr dafür

1 Salatgurke oder mehrere kleine
500g-1kg griechischen Joghurt (10% Fett)
1-3 Zehen frischen Knoblauch
Dill
Olivenöl
evtl. etwas Essig

Zusätzliche Infos findet ihr auch in unserem Beitrag zu den Basics in der Vorratskammer.

Und so geht’s:

Kurze Vorbemerkung: Wenn ihr den Tzatziki abends verzehren wollt, schadet es nicht, ihn bereits am Mittag oder am Vortag zuzubereiten und dann noch etwas (bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank) durchziehen zu lassen.

Die Salatgurke nach Belieben halb oder ganz oder gar nicht schälen (in Griechenland liebt man aus mysteriösen Gründen halbgeschälte Gurken) und grob raspeln. Dann in ein Sieb geben und salzen, von Hand oder mit einem Löffel vermischen und 20-30min abtropfen lassen. Im Anschluss gewaltsam ausquetschen – mit einem Geschirrtuch oder Käsetuch gibt es die besten Ergebnisse. Von Hand geht auch, bedeutet dann aber mehr Restwasser, das wir tunlichst vermeiden wollen.

Den griechischen Joghurt in eine große Schüssel geben, 1-3 Zehen Knoblauch je nach gewünschtem Grad an Knoblauchigkeit hineinpressen (oder sehr fein hacken). Etwas Dill fein hacken und untermischen. Die, ehm, „dehydrierten“ Gurken zugeben, abschmecken, großzügig salzen und pfeffern. Wir rühren auch gern noch 2 EL Olivenöl und einen kleinen Schuss Weißweinessig für etwas Frische unter – muss beides nicht sein, schadet aber auch nicht. Je nachdem, wie es euch schmeckt, könnt ihr noch mehr Joghurt hinzugeben und dann evtl. nochmal nachsalzen.

In eurer hübschestverfügbaren Schüssel anrichten, mit einem Löffel kleine artistische Furchen in die Oberfläche graben und mit mehr Olivenöl und etwas Dill garnieren. Καλή όρεξη – guten Appetit!

 

 

 

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