Suppen sind schon eine grandiose Erfindung, oder? Und erst recht Suppen aus dem Backofen – wie auch unsere geröstete Tomatensuppe. Benötigt minimale Hands-on-Zeit, überschüttet eure Speisen mit Maillard-Geschmack und ist generell einfach eine wohltuende Sache.

Diese Suppe baut ganz auf das Lieblings-Herbstgemüse Kürbis (fallen Kürbisse unter Gemüse? Google meint: joa). Welche Sorte ihr dafür nehmt, ist euch überlassen! Wir mögen Butternut- oder Hokkaido-Kürbisse für dieses Rezept, besonders ersterer harmoniert wunderbar mit der immanenten Cremigkeit und Buttrigkeit dieses Gerichts, die auch durch, ehm ja, die Crème-fraîche- und Butter-Beigabe unterstützt werden.

Das Ganze funktioniert bestens als Hauptspeise mit etwas Brot, aber auch als Vorspeise eines herbstlichen Menüs. Wer den Kürbis-Fokus durchziehen möchte, macht noch unser Kürbis-Risotto mit Salbei dazu.

 

Das braucht ihr dafür (für 4 Personen)

Butter* & Olivenöl

1 Butternut-, Hokkaido- oder vergleichbaren Kürbis, ca. 750g-1kg
2 Zwiebeln (ggf. mit Schalotten oder roten Zwiebeln variieren)
2 Zehen frischen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
Gemüsebrühe nach Bedarf

1 Packung (150g) Crème fraîche
Kürbiskerne und roten Pfeffer zum Dekorieren

knuspriges Brot zum Servieren

* Wer’s lieber vegan halten möchte, nimmt stattdessen einfach Margarine oder mehr Olivenöl – und ersetzt die Crème fraîche durch, nun ja: keine Crème fraîche oder ein veganes Ersatzprodukt.

Zusätzliche Infos findet ihr auch in unserem Beitrag zu den Basics in der Vorratskammer.

Und so geht’s:

Eigentlich könnte es einfacher nicht sein. Zunächst heizt euren Backofen auf 220°C vor. Umluft? Ober-/Unterhitze? Wie ihr Lust habt. Teilt den Kürbis in zwei Hälften – das geht am besten mit einem großen, scharfen Chefmesser. Dann entfernt ihr mit einem Löffel die Kerne (ein Grapefruit-Löffel mit Zacken ist prädestiniert, alles andere geht aber auch) und schneidet den Kürbis in relativ dicke Stücke. Ab damit auf ein großes Backblech bzw. in eine große Auflaufform.

Ähnlich verfahrt ihr mit den Zwiebeln: in große Stücke schneiden und zum Kürbis geben. Den Knoblauch und Ingwer ebenfalls grob hacken und dazugeben. Nun alles kräftig salzen und pfeffern und in Olivenöl ertränken. Darf ruhig eine gesunde Portion sein (und bei Olivenöl heißt „gesunde Portion“ ja tatsächlich gesund!). Alles von Hand oder via Holzlöffel vermischen. Dann für 20-30min in den Backofen, bis der Kürbis weich ist und alles leicht zu bräunen beginnt. Dabei hilft es, eventuell zwischendurch mal die Ofentür zu öffnen und Dampf entweichen zu lassen.

Im Anschluss alles in idealerweise einen Hochleistungs-Mixer für allerbeste Fluffigkeit geben, ein normaler Mixer oder Pürierstab tut’s aber auch. Um das Ganze noch cremiger zu gestalten, geben wir gern eine großzügige Portion Butter hinzu. Die sorgt auch für einen gewissen Oberflächen-Glanz. Wenn die Suppe noch zu fest ist, könnt ihr etwas Wasser oder Gemüsebrühe zugeben. Eventuell dann noch in einem Topf wieder auf Temperatur bringen.

Garniert wird unsere fertige Kürbissuppe mit Crème fraîche, Kürbiskernen (selbstgeröstet oder einfach gekauft – we’re not judging), frisch gemahlenem Pfeffer und einer möglichst elegant geschwungenen Olivenöl-Dekoration. Auch ein Kürbiskernöl passt hier natürlich gut, oder ein Rosmarin-/Pistazienöl. Tut euch gütlich. Dazu eine kräftige frische oder knusprig aufgetoastete Scheibe Brot und vielleicht ein Glas Chardonnay oder Grauburgunder. Guten Appetit!

 

 

 

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